Scheitholzheizungen in Südniedersachsen
Scheitholzheizungen nutzen Stückholz als Brennstoff und eignen sich besonders dort, wo Holz gut verfügbar ist und eine manuelle Beschickung problemlos möglich ist. Wir planen und installieren Scheitholzanlagen passend zu Gebäude, Wärmebedarf und vorhandener Heiztechnik – für Wohnhäuser, landwirtschaftliche Gebäude, Gewerbe und größere Objekte.

Wie funktioniert eine Scheitholzheizung?
Eine Scheitholzheizung nutzt Stückholz als Brennstoff. Das Holz wird von Hand in den Heizkessel eingelegt und dort kontrolliert verbrannt.
Die entstehende Wärme wird an das Heizsystem übertragen und in der Regel zusätzlich in einem Pufferspeicher zwischengespeichert. So kann die erzeugte Wärme auch dann genutzt werden, wenn der Kessel gerade nicht brennt.
Im Unterschied zu Pelletheizungen erfolgt die Brennstoffzufuhr also nicht automatisch, sondern durch manuelle Beschickung.

Für welche Gebäude eignet sich eine Scheitholzheizung?
Scheitholzheizungen eignen sich besonders für Gebäude, bei denen ausreichend Platz für Kessel, Pufferspeicher und Brennholzlager vorhanden ist und die manuelle Beschickung gut in den Alltag passt.
Sie kommen unter anderem infrage für:
Einfamilienhäuser
– besonders bei eigener oder gut verfügbarer Holzversorgung
Mehrfamilienhäuser
– bei entsprechendem Wärmebedarf und ausreichend dimensionierter Anlage
Landwirtschaftliche Gebäude
– häufig sinnvoll, wenn Holz aus eigener Bewirtschaftung zur Verfügung steht
Gewerbebetriebe
– etwa Werkstätten, Betriebsgebäude oder kleinere Hallen
Größere Objekte
– wenn Wärmebedarf, Lagerkapazität und Anlagenleistung zusammenpassen
Entscheidend ist immer, ob Gebäude, Wärmebedarf, Lagerplatz und Bedienaufwand zur Scheitholzheizung passen.
Planung und Einbindung der Scheitholzheizung
Wärmebedarf & Kesselleistung
Die Leistung des Scheitholzkessels wird passend zum tatsächlichen Wärmebedarf des Gebäudes ausgelegt.
Speichergröße
Der Pufferspeicher muss zur Kesselleistung und zum Wärmebedarf passen, damit die erzeugte Wärme sinnvoll gespeichert werden kann.
Vorhandene Heiztechnik
Bestehende Heizkreise, Warmwasserbereitung und andere nutzbare Komponenten werden bei der Planung berücksichtigt.
Schornstein & Abgasführung
Schornstein, Abgasführung und die technischen Voraussetzungen vor Ort müssen zur geplanten Anlage passen.
Wann ist eine Scheitholzheizung sinnvoll?
Eine Scheitholzheizung ist besonders dann interessant, wenn Brennholz gut verfügbar ist und ausreichend Platz für die Lagerung vorhanden ist. Da der Kessel von Hand mit Holz beschickt wird, sollte dieser Bedienaufwand gut zum Alltag passen.
Entscheidend ist außerdem, dass Kesselleistung und Heizsystem zum tatsächlichen Wärmebedarf des Gebäudes passen. Besonders bei eigener Holzversorgung kann eine Scheitholzheizung eine passende Heizlösung sein.
Scheitholzheizung und Pufferspeicher
Ein ausreichend dimensionierter Pufferspeicher ist ein wichtiger Bestandteil einer Scheitholzanlage. Während der Kessel das Holz verbrennt, nimmt der Speicher die erzeugte Wärme auf.
Diese gespeicherte Energie kann anschließend bedarfsgerecht an Heizung und Warmwasserbereitung abgegeben werden. Dadurch muss der Kessel nicht permanent in Betrieb sein und die erzeugte Wärme kann sinnvoll genutzt werden.